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Ergotherapie

Die Besonderheit der Ergotherapie ist es, nicht im abstrakten Bereich zu arbeiten, sondern Bewegungen mit Materialien jeder Art zu vollziehen und Handlungsabläufe in Alltagssituationen zu erproben (z.B. Kochen, Anziehen). Im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung werden dabei auch die Auswirkungen auf die geistige und psychische Ebene berücksichtigt. MitarbeiterInnen, die über diverse Zusatzausbildungen (Montessori, Perfetti, Bobath u.a.) verfügen, führen die Behandlung nach ärztlicher Verordnung eigenverantwortlich durch.

Anwendungsgebiete:

  • Neurologische Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson)
  • Erkrankungen und Störungen des Bewegungssystems
  • Dementielle Erkrankungen
  • Rheuma
  • Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Therapiemethoden:

  • Motorisches Funktionstraining
  • Wahrnehmungs- und Sensibilitätstraining
  • Selbsthilfetraining, Hilfsmittelabklärung
  • Umfeldgestaltung zur Erleichterung der Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Neuropsychologisches Training bei Störungen der Hirnleistungen
  • Gedächtnistraining
  • Paraffinbad und Gelenksschutztraining

Ziele: Verbesserung und / oder Erhalt von

  • Mobilität und Wahrnehmungsfähigkeit
  • geistig-intellektuellen Fähigkeiten (Orientierung, Gedächtnis)
  • Selbstständigkeit in den Belangen des täglichen Lebens
  • Tagesstrukturierung
  • positivem Selbstwert