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Archiv 2013

 
01.10.2013

Kompetente Hilfe bei chronischen Schmerzen

Dr. Karl Wohak mit Modell einer Wirbelsäule

Nach der Klinik Diakonissen Linz bietet nun auch die Klinik Diakonissen Salzburg mit dem Schwerpunkt „Interdisziplinäre Schmerztherapie“ moderne, multimodale Behandlungsmöglichkeiten für chronische Schmerzpatienten. Mit Oktober verstärkt der anerkannte Schmerzmediziner Dr. Karl Wohak das Team.

Wer über einen längeren Zeitraum Schmerzen erleidet, verliert irgendwann seine Lebensfreude. Chronischer Schmerz wird als eigenständiges Krankheitsbild verstanden und kann Folgeerkrankungen wie Depression, aber auch zunehmende soziale Isolation mit sich bringen.

„Ziel muss es daher sein, Schmerzen so rasch wie möglich zu unterbinden bzw. chronische Schmerzen in ein erträgliches Maß mit guter Lebensqualität überzuführen“, betont der Schmerzexperte Dr. Karl Wohak. „Wichtig sind eine rasche, umfassende Diagnostik, die auch die psychische und die soziale Situation erfasst, und ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes, ganzheitliches Schmerzmanagement.“

Aus diesem Grund erfolgen Diagnostik und Therapie in der Klinik Diakonissen Salzburg oftmals fächerübergreifend. Abhängig von der Art des Schmerzes arbeiten Schmerzmediziner, Neurologen, Radiologen, Komplementärmediziner, Neurochirurgen, Psychologen, Physiotherapeuten und andere Berufsgruppen gemeinsam an der therapeutischen Strategie.

High-Tech-Medizin gegen den Schmerz

Zusätzlich zu den konservativen Behandlungsmöglichkeiten stehen an der Klinik Diakonissen Salzburg auch minimal-invasive Methoden zur Verfügung. Bei Wirbelsäulenschmerzen können CT- und röntgengezielt Bandscheibenvorwölbungen verkleinert (Ozonnukleolyse) und Nervenwurzeln z.B. mit speziellen Kathetern (PASHA-Sonde) und Radiofrequenztherapie behandelt werden. Auch bei chronischen Verläufen können diese Verfahren eine deutliche Reduktion der Schmerzen bewirken, da nicht nur das Symptom Schmerz, sondern auch die auslösende Ursache behandelt wird.

Neben chronischen Schmerzen und Schmerzen des Bewegungsapparates werden an der Klinik Diakonissen Salzburg auch Kopf- und Gesichtsschmerzen, Nervenschmerzen sowie Schmerzen bei peripheren Durchblutungsstörungen und Krebserkrankungen optional mit Neuromodulation oder implantierbarer Schmerzpumpe behandelt.

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Dr. Karl Wohak mit Modell einer Wirbelsäule