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Archiv 2013

 
19.04.2013

Demenzberatung im Diakonie-Zentrum Salzburg

hand einer alten dame mit schlüsselbund

Das Kompetenz-Netzwerk Alter im Diakonie-Zentrum Salzburg war für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bereits bisher ein wichtiger Ansprechpartner. Nun werden in der Demenzberatung großteils kostenlose Dienstleistungen angeboten.

Demenz ist eine Alterserscheinung und soll nicht nur unter medizinischen Aspekten betrachtet werden – dies erweitert den Blickwinkel, auch die soziale Seite der Demenz wahrzunehmen. Es geht darum, Betroffene dort zu unterstützen, wo es notwendig ist, ihnen zuzuhören und gemeinsam mit ihnen zu handeln. In der professionellen Begleitung muss es gelingen, in die Welt der Menschen mit Demenz einzutauchen. Aber damit ist weder infantiles Verhalten noch eine naive Betrachtungsweise gemeint.

Mit diesem Bewusstsein steht im Diakonie-Zentrum Salzburg für Menschen mit Demenz bzw. mit Verdacht auf Demenz und für deren Angehörige ein Kompetenzteam mit Rat und Tat zur Seite: Der Gerontopsychologe Dr. Alexander Aschenbrenner, die Tageszentrumsleitungen, Barbara Wimmer und Manfred Hörwarter, sowie die Fachärzte für Neurologie bzw. Psychiatrie der Klinik Diakonissen Salzburg, Dr. Klaus-Dieter Kieslinger und Dr. Claudia Schwarz-Ambold.

In einem unverbindlichen telefonischen Erstkontakt erfahren Betroffene mehr über das Unterstützungsangebot, das vom ausführlichen persönlichen Gespräch, über die gerontopsychologische Beratung, kostenlose fachärztliche Sprechstunden, das Alzheimer Café bis zu Fachvorträgen und Workshops reicht.

Dass das Konzept der Demenzberatung im Diakonie-Zentrum überhaupt realisiert werden konnte, ist der großzügigen Finanzierung durch eine deutsche Stiftung zu verdanken. Die widmungsgemäße Verwendung der Mittel und deren Wirkung werden durch die Universität Witten-Herdecke evaluiert.

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