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Archiv 2014

 
21.05.2013

Herzogin von Württemberg eröffnete Ausstellung in der Klinik Diakonissen Salzburg

Bei frühsommerlichen Temperaturen lud die Klinik Diakonissen Salzburg am Abend des 16. Mai 2013 zu einem ganz besonderen Fest ein. Ihre Königliche Hoheit Diane Herzogin von Württemberg, Prinzessin von Frankreich, eröffnete im Rahmen einer hochkarätig besuchten Vernissage ihre Ausstellung „DxDiane – Leben mit Kunst“. Rund 250 Gäste, darunter der Ehemann der Künstlerin, Seine Königliche Hoheit Carl Herzog von Württemberg, sowie Mitglieder des deutschen Adels und Vertreter aus Wirtschaft, Kunst und Kirche, folgten der Einladung und ließen sich von farbenprächtigen Ölgemälden, beeindruckenden Bronzeskulpturen und der Künstlerin selbst begeistern.
„Ich habe mit 14 Jahren zu malen begonnen, weil ich meinem Vater beweisen wollte, dass ich selbst Geld verdienen kann“, erzählt die Herzogin im Rahmen der Ausstellungseröffnung mit einem Schmunzeln. „Dass ich meine Anfangswerke auf der Straße den Menschen verkauft habe, missfiel meinen Eltern allerdings sehr, denn so hatte sich eine junge Prinzessin nicht zu benehmen.“
Im Laufe der Jahre erlernte und perfektionierte DxDiane ihre künstlerischen Fähigkeiten, unter anderem an der Académie Julian in Paris, wo sie Techniken wie Siebdruck, Ölmalerei, Stuckarbeiten, Glas- und Holzmalerei erlernte. Anfang der 80er-Jahre entdeckte Diane ihre Liebe zu plastischen Werken. Aus Metallstücken schweißte sie monumentale Werke wie z.B. ihre berühmten Engelsdarstellungen aus Lochblech.
Die Künstlerin wurde von dem Kunstkritiker Günter Wirth als „Genie von starker Unbekümmertheit“ bezeichnet. Die Trends der zeitgenössischen Szene interessieren sie nicht, ihre Kunst entsteht spontan. Ihre Motive entwachsen dem Unterbewussten und werden deshalb oft in die Nähe des Surrealismus gerückt. DxDiane verblüfft durch ihre Kreativität, die Verschiedenartigkeit der von ihr verwendeten Materialien und Gestaltungsformen, aber auch durch ihren Humor, das Spielerische ihrer Kunstausübung und die sichtbare Freude beim Entstehen ihrer Werke.
„Das künstlerische Schaffen brauche ich wie die Luft zum Atmen“, erklärt die Herzogin ihre Motivation. „Wenn ich einen Tag in meinem Atelier gearbeitet habe, bin ich zwar körperlich müde, aber mein Geist und meine Seele sind leicht und zufrieden.“

Für mehr fotografische Eindrücke von der Vernissage klicken Sie hier.
Den TV-Beitrag von RTS über die Vernissage können Sie hier ansehen.

Ausstellung bis 26. Juni 2013 zu sehen
In der Klinik Diakonissen Salzburg sind die Werke der Herzogin von Württemberg noch bis 26. Juni 2013 bei freiem Eintritt zu sehen. Alle ausgestellten Bilder und Plastiken können käuflich erworben werden. Der Verkaufserlös der Ausstellung fließt zur Gänze in die von der Künstlerin gegründete „Diane Herzogin von Württemberg, Prinzessin von Frankreich-Stiftung“.  Seit vielen Jahren unterstützt die Herzogin damit Hilfsprojekte für benachteiligte Kinder im In- und Ausland.
Für ihr künstlerisches und karitatives Engagement hat Herzogin Diane bereits zahlreiche nationale und internationale Preise erhalten.

Diakonie.Art - Kunst in der Klinik
„Diakonie-Art“ in der Klinik Diakonissen Salzburg setzt mit der Ausstellung der Herzogin von Württemberg einen weiteren Akzent für Besucher, Patienten, Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige. Das Ausstellungskonzept baut eine Brücke zwischen Kunst und Klinik. Die Auseinandersetzung mit Kultur im Allgemeinen und die Durchführung von Ausstellungen im Besonderen verdeutlicht die bewusste Öffnung zur Außen- und Umwelt. Dialog und gesellschaftspolitische Auseinandersetzung werden gefördert.
Dieser Ansatz wird im Rahmen der „Diakonie-Art“ seit 1997 u.a. mit vier Ausstellungen pro Jahr erfolgreich verwirklicht.